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Samsung baut 1,8-Zoll-Festplatte mit nativem
USB-Controller

09-07-2009

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250 GByte mit zwei Platters im 1,8-Zoll-Format.

Samsung will in Kürze eine Festplatte auf den Markt bringen, die im 1,8-Zoll-Formfaktor nicht nur 250 GByte unterbringt, sondern außerdem mit einem nativen USB-Controller arbeitet. Damit empfiehlt sich die Festplatte für externe Lösungen, die besonders stromsparend sein müssen.

Samsung produziert jetzt kleine 1,8-Zoll-Festplatten mit integriertem USB-Controller. Angeschlossen wird die neue Spinpoint N3U über eine native USB-Schnittstelle. Die PATA- oder SATA-Schnittstelle findet sich auf der Platine der Festplatte nicht. Auch ein Controller dafür existiert nicht. Die Festplatte kommuniziert also ohne Übersetzung mit dem USB-Host.

Das verspricht laut Samsung weniger Geschwindigkeitsverlust. Über die typischen 35 MByte/s, die über den USB-Anschluss fließen können, wird die Festplatte aber trotzdem kaum kommen. Diese Lösung verspricht dafür eine geringere Leistungsaufnahme, da ein Chip eingespart wird. Leider gibt Samsung keine weiteren Daten preis. Der Hersteller vergleicht lieber 2,5-Zoll-Festplatten mit 1,8-Zoll-Festplatten und verspricht eine um 40 Prozent reduzierte Leistungsaufnahme. Samsung sieht die Spinpoint N3U vor allem als Hosentaschenlaufwerk, liefert aber kein Gehäuse dafür. Dazu passt auch, dass die Festplatte im Hinblick auf Stürze entwickelt wurde. Einen Fall aus einer Höhe von 50 cm oder 1.500 G soll die Festplatte unbeschadet überstehen können.

In dem Gehäuse der Spinpoint N3U stecken zwei 125-GByte-Platter, zusammen also 250 GByte. Außerdem besitzt die Festplatte 8 MByte Cache. Die Scheiben schaffen 3.600 U/min. Das ist vergleichsweise langsam und sorgt nicht nur für niedrige Datentransferraten, sondern verzögert auch die Zugriffe. Genaue Daten bleibt Samsung allerdings auch hier schuldig. Die schnellsten 1,8-Zoll-Festplatten schaffen 5.400 U/min. Üblich sind auch 4.200 U/min. Toshiba erreicht mit der MK2529GSG schon länger 5.400 U/min bei einer Kapazität von 250 GByte.

1,8-Zoll-Festplatten finden sich unter anderem in Subnotebooks und in einigen MP3-Playern. Auch externe Festplatten nutzen vereinzelt das Format und haben damit den Vorteil, sich an die USB-Spezifikation zu halten. Sie funktionieren dann auch an älteren Rechnern oder etwa an Routern mit USB-Schnittstelle. Externe 2,5-Zoll-Festplatten haben vor allem beim Anlaufen einen zu hohen Energiebedarf.

Die ersten Lieferungen der neuen Festplatte sollen ab Mitte Juli bei OEMs ankommen. Im regulären Handel wird die Festplatte also zunächst nicht zu haben sein. Der Preis für das 250-GByte-Modell soll bei knapp 200 US-Dollar liegen. (as)

Quelle: golem - http://www.golem.de/0907/68261.html

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